Die Lösungen in der Praxis

1. Meine Tätigkeit für die Munich RE

Im August 1996 endete nach 43 Jahren meine berufliche Laufbahn bei der Munich RE. In dieser Zeit wurde ich zum Versicherungskaufmann ausgebildet und in den Bereichen Transport-Erst- und Rückversicherung, Betriebsinspektion sowie in der Abteilung Rückversicherung, Entwicklung und Forschung und zuletzt von 1980 – 1996 in der Abteilung für Betriebsorganisation eingesetzt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, besuchte ich die Akademie für Organisation und ließ mich dort zum Organisator MdO ausbilden. Mein wichtigster Projektauftrag in dieser Funktion betraf die Reduzierung der in großen Mengen auf Papier aus allen Bereichen des operativen Geschäfts vorliegenden Geschäftsvorfälle. Als Ziel wurde vorgegeben, die auf Papier vorliegende Informationsflut auf die für die Bearbeitung der abteilungsübergreifenden, aussagekräftigen Mengen zu reduzieren.

Das Ergebnis: Auf der Grundlage meines rückversicherungstechnischen und organisatorischen Fachwissens und mit Hilfe der EDV-Abteilung gelang es mir, die zielführenden Kundeninformationen nach den Vorgaben der betroffenen Kundenabteilung allen Beteiligten weltweit und rund um die Uhr als Entscheidungshilfe zur Verfügung zu stellen. Organisatorisches Werkzeug für diese Neuerung war die  digitalisierte Informations-Verarbeitung. Dadurch stand für die Bearbeitung kundenbezogener Geschäftsvorfälle allen Abteilungen im Home Office und bei der Außenorganisation weltweit ein übereinstimmender Wissensstand zur Verfügung. Dieser Wissenstand konnte mit nur geringem Arbeitsaufwand im Zuge der Sachbearbeitung automatisch kontrolliert und gleichzeitig erkannte Unstimmigkeiten schnell beseitigt werden. Dadurch konnten

  • die Arbeitsabläufe schneller abgewickelt,
  • die Richtigkeit der Arbeitsergebnisse erhöht,
  • damit auch Zeit und damit Verwaltungskosten eingespart und
  • letztendlich die Seriosität der Munich RE als zuverlässiger Geschäftspartner gefestigt werden.
2. Die Diversifikation

Als Diversifikation bezeichnet die Business Synergetik die Ausweitung der Wahlmöglichkeiten zur Erhöhung der unternehmerischen Chancen und zur Reduzierung der damit verbundenen Risiken. Und zwar sowohl im betriebswirtschaftlichen als auch im finanztechnischen Bereich. Dazu verweise ich auf folgende Beispiele:

Martin Schall
Martin Schall Drucktechnik
Der Auftrag: Die Ertragslage verbessern, das Urlaubs- und Weihnachtsgeld für das Personal sicherstellen und den Umsatz erhöhen.
Das Ergebnis: Der Firmenchef der Druckerei hat angeordnet, die Rechnungen zusammen mit der Ware auszuliefern, zusätzlich hat er sein Angebot um 3 neue Betriebszweige erweitert und auf 4 GmbHs verteilt. Alle bringen Gewinn. Der Zukauf der Firma eines Konkurrenten (dessen Inhaber setzte sich zur Ruhe) und die Übernahme dessen Kundenbetreuers führte bewirkte einem Umsatzuwachs in Höhe von € 785.000 pro Jahr. Gleichzeitig sicherte er dadurch auch die davon betroffenen Arbeitsplätze.

Kathrin Seyfahrt
Wunschträume e.V. 
Der Auftrag: Aufbau einer zukunftsorientierten Vereinsorganisation.
Das Ergebnis: Der Fortbestandes des Vereins ist nachhaltig gesichert.

Marco Hirschberger
MH-Computerservice
Der Auftrag: Begleitung im Aufbau eines zukunftsorientierten IT-Service-Managements.
Das Ergebnis: Innovativ ablaufende Unternehmensentwicklung.

3. Die Firmengründungen

Klaus Kipp, Stefan Rupp
wsk Assekuranz Service
Der Auftrag: Gründungscoaching.
Das Ergebnis: Das Unternehmen hat sich sehr erfolgreich im Markt etabliert.

Stefanie Pill
Seraphin Kosmetik
Der Auftrag: Gründungscoaching.
Das Ergebnis: Die Unternehmerin bietet ihre Leistung sowohl stationär in ihrer Wohnung als auch mobil durch Kundenbesuche an und hat sich erfolgreich im Markt etabliert.

Kathrin Feldmann
Cantharsis
Der Auftrag: Gründungscoaching.
Das Ergebnis: Die Unternehmerin hat ihr Angebot für Kinder auf Erwachsene erweitert und sich erfolgreich im Markt etabliert.

4. Nachlassregelungen

Nachlassregelungen dienen der nachhaltigen Sicherung von Erbschaften, der dauerhaft wirkenden Steigerung deren Finanzkraft und verhindern Konflikte zwischen den Erbberechtigten. Diese Ziele werden durch die Gründung von Gesellschaften zur Vermögensverwaltung erreicht. Als Gesellschaftsformen bieten sich an entweder die GmbH & Co. KG oder die EWIV. In beiden Fällen bestimmen die Erblasser die Erbberechtigten selbst.

5. Die vergeblichen Versuche[1]

[1] Vgl. Ludwig Utz: Die Business Synergetik, Ausgabe 2019, Seiten 42 – 45, ff.

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